7 oktober, 2017

Tipps für diejenigen, die gerne fotografieren

An erster Stelle steht da natürlich das richtige Werkzeug zu benutzen, also eine Kamera zu kaufen, die Ihnen auch wirklich nützlich ist. Ich gehe auf dieses Thema in einem separaten Artikel ein, da es doch ein wichtiges und umfangreicheres Thema ist.

Die Drittel-Regel 

Haben Sie sich schon über das Gitter gewundert, das man manchmal sieht, wenn man durch die Linse schaut. Es sind 9 Quadrate, oder auch drei horizontale Abschnitte und drei Vertikale. Ein gutes Foto beinhaltet Spannung. Jeder dieser Abschnitte, sollte etwas anderes darstellen. Zum Beispiel, in einem Foto mit Meer, einer Palme und Horizont, sollte das untere Drittel das Meer abbilden, das Mittlere die Palme und das Obere den Horizont. Dann stimmt das Verhältnis und es entsteht eine gewisse Spannung.

Das richtige Licht

Hier geht es nicht um das Tageslicht, sondern um die richtige Belichtung des Bildes. Eine kleine Suche auf Google reicht aus, um die grundlegenden Regeln kennenzulernen. Wenn Sie sich nicht mit der Belichtung auskennen, werden Ihre Fotos entweder über-oder unterbelichtet sein und das wäre doch schade! So haben Sie auf einmal gruselige, weiße Gesichter abgebildet, wenn Sie innen, in dunklen Räumen (bei einer Party, z.B.) mit Blitz arbeiten.

Bei diesem Punkt mache ich auch auf die ruhige Hand aufmerksam. Sollten Sie diese nicht haben, ist es immer besser, sich irgendwo anzulehnen, Wand, Briefkasten, Straßenlaterne… und wenn Sie nichts in der Reichweite haben, dann kann man auch auf das Stativ zurückgreifen. Dies ist besonders für Natur-und Architekturfotos geeignet.

Die richtige Perspektive wählen

Die richtige Perspektive, um mit dem Fotografieren zu beginnen, ist die Normalsicht. Also, wenn Sie ein Kind fotografieren möchten, sollten Sie das nicht einfach so aus dem Stehen machen, sondern sich auf die Augenhöhe des Kindes bewegen. Also, es heißt, auf die Knie gehen! Und es wird noch deutlicher, wenn Sie eine Krabbe am Strand fotografieren möchten. Machen Sie doch einmal den Versuch und Sie sehen sofort das Ergebnisse, Sie müssen runter in den Schlamm und auf Augenhöhe der Krabbe kommen. Was da für ein tolles Foto entstehen kann!

Das Weniger-ist-mehr-Prinzip

Sie haben also ein paar Tage lang das Fotografieren geübt (und hier ein weiterer Tipp: üben, üben, üben) und möchten Ihren Freunden und Verwandten die ersten Ergebnisse zeigen. Aber Sie werden Sie doch nicht einladen und ihnen etwa die 2000 Fotos präsentieren. Natürlich müssen Sie sie vorher aussortieren. Je mehr, desto besser.  Mit 20 ausgesuchten Fotos werden Sie einen besseren Eindruck hinterlassen, als mit 20 Guten und 1880 nicht so Guten! Und diese Fotos sollten auch vorher bearbeitet werden. Es gibt spezialisierte Programme, wie Picassa oder Adobe Lightroom, mit denen Sie die Highlights in den Fotografien herausheben können.

Aber wie schon so oft gesagt, Übung macht den Meister und die Memo-Cards sind da doch eine große Hilfe.